Klimaschutz in Kirchengemeinden

Kirchliches Umweltmanagement

Dominik Dörrie

Kirchlicher Nachhaltigkeitsexperte

Für Dominik Dörrie ist die Bewahrung der Schöpfung eine Lebensaufgabe. Er ist ein erfahrener sowie unermüdlichen Verfechter in der Sache für die kirchliche Nachhaltigkeitsarbeit und internationale Entwicklungszusammenarbeit. Um umfangreiches Wissen über die Problematik der vorherrschenden Formen der Wirtschaftssysteme und die Chancen einer nachhaltigen Entwicklung zur Bekämpfung der Armut zu erlangen, hat er Internationale Wirtschaft studiert.

Nach seinem Studium lernte er 2006/2007 das damals neue Konzept des Grünen Hahns kennen und hatte die Chance, das kirchliche Umweltmanagement in der Friedenskirche Göttingen einzuführen. Wesentlich für die vom ihm initiierte Umweltarbeit waren vor allem regelmäßige Umweltgottesdienste, um alle Beteiligten von Anfang auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gemeinde mitzunehmen. Er sorgte als Umweltmanagementbeauftragter maßgeblich dafür, dass die Gemeinde 2009 als eine der ersten in der Landeskirche Hannovers nach EMAS zertifiziert wurde und der Veränderungsprozess äußerst positiv für das Gemeindeleben wahrgenommen wurde. In der Folgezeit entwickelte sich sogar das Umwelt- zu einem Nachhaltigkeitssystem nach EMAS+ und wurde 2012 erfolgreich revalidiert.

Neben dem kirchlichen Umwelt- und Klimaschutz in Göttingen begleitet er bundesweit weitere kirchliche Einrichtungen bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitskonzepten und Beschaffungsprozessen. Er verfügt über ein gutes Netzwerk zu den entsprechenden Klima- und Umweltschutzstellen der Landeskirchen. Für die ACK Niedersachsen war er an der Vorbereitung des Gottesdienstheftes für den Schöpfungstag 2015 beteiligt.

In Württemberg führte Dominik Dörrie von 2008 bis 2010 die Kirchengemeinde Kirchberg an der Jagst zu der Zertifizierung nach dem Grünen Gockel und EMAS III. Parallel absolvierte er die dortige umfassende Ausbildung zum kirchlichen internen Umweltauditor. Sehr hilfreich für eine nachhaltige Entwicklung vor Ort war auch seine Teilnahme am EKD Pilotfernstudium „Nachhaltigkeit in Kirchengemeinden“, das einen Schwerpunkt auf eine ökologisch verträgliche, ökonomisch sinnvolle und sozial gerechte Gestaltung der pädagogischen Gemeindearbeit setzt.


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